Während Marion vormittags bei einem kölner Kinderarzt hospitiert, lerne ich parallel dazu in einem nahgelegenen Café Spanisch bis der Kopf raucht. Es gibt so viele Zeiten im Spanischen, mehr als im Deutschen. Zurzeit wird an jedem Tag meines Spanisch-Kurses eine neue Zeit vorgestellt. Neben dem Perfekt und dem Imperfekt gibt es noch den sogenannten Indefinido. Wird eine Meinung, eine Möglichkeit oder eine Notwendigkeit ausgedrückt, dann muss man den Subjuntivo verwenden. Je nachdem, wie sicher eine Handlung in der Zukunft ausgeführt wird, gibt es zwei unterschiedliche Zeitformen des Futurs.
Und jedes Mal neue Endungen lernen inklusive der Ausnahmen der vielen unregelmäßigen Verben.
Genug gejammert. Bei all dem macht das Spanisch lernen viel Spaß.