Heute waren wir den ganzen Tag auf einem Filmseminar, der speziell für Missionare konzipiert war. So lernten wir wie man Infofilme über seine Arbeit herstellen kann, die nicht langweilen sondern interessant und informativ sind. Natürlich hängt fast alles an einer guten Ausrüstung, aber auch mit einer mittelmäßigen kann man, wenn man Anfängerfehler vermeidet, einiges schaffen.
So habe ich meinen ersten „Testfim“ aufgenommen und zusammengeschnitten. Leider ist er nicht wirklich verwertbar, weil wir für die Aufnahmen nur 1 Stunde Zeit hatten und wir deswegen nicht genug gutes Ausgangsmaterial hatten. Aber gelernt haben wir sehr viel.
Wir haben uns mit anderen Missionaren darüber unterhalten in wie weit man arme, notleidende Menschen filmen kann ohne sie zu beschämen. Man will ja auch informieren, so dass Hilfsbereitschaft entsteht. Joel, ein nicaraguanischer Missionar, der selber aus sehr, sehr armen Verhältnissen kommt, meinte das müßte man von Fall zu Fall abhängig machen und man würde ja merken, wenn man etwas sensibel ist, ob jemand gefilmt werden möchte oder nicht.