Lob für Andrea

Während wir auf der Sprachschule waren, hat das Kinderheim Besuch von zwei Angestellten des Familienministeriums bekommen. Sie wollten die 3 Kinder sehen, die erst seit Kurzem bei uns sind. Sie waren so überrascht, wie gut es Pedro geht, dem Kind mit den schweren Verbrennungen. Er sei so glücklich und zufrieden und wirkt so entspannt.

Und als sie die beiden Schwestern sahen, haben sie zuerst nicht geglaubt, dass es sich bei dem Baby um Juanita handelte. Sie wäre ja so schwach, krank und unterernährt gewesen und sähe jetzt so super gesund und glücklich aus. Ich habe mich, als ich es hörte, für die Kinder, aber auch so sehr für Andrea gefreut, die dadurch auch so ermutigt wurde. Sie hat Tag und Nacht bei den Kindern verbracht und sie gesund gepflegt und geliebt.

Und dann mal ein schönes Erlebnis im Krankenhaus: Wieder mußte Andrea für Pedro um jede Spezial-Bandage kämpfen. Seine Plastikmaske passte auch nicht. Und kaufen dürfen wir auch nichts, das ist wohl (wenn ich es recht verstehe) den Krankenhäusern verboten worden – medizinische Artikel gegen Geld abzugeben.

Und dann kam eine neue Krankenschwester herein, die fragte Andrea, ob sie nicht eine Mitarbeiterin des Kinderheimes Los Cedros sei. Von dort hätten sie doch mal das und das Gerät gespendet bekommen. Und jetzt haben wir eine tolle straffe, gut sitzende Maske für Pedro.

Und an einem anderen Tag wurden alle Frauen, die Kinder mit ähnlichen Verbrennungen hatten, zusammengeholt und Pedros verbrannte Haut, die durch stundenlange Vaselinemassagen von Andrea in einem sehr guten Zustand ist, gezeigt. Die Haut habe sich so gebessert. Die Frauen sollten sich das einmal anschauen und es ebenso machen.

Als ich heute mit ihr und Pedro im Krankenhaus zur Physiotherapie war, kam eine der Mütter und faßte seine Haut an und sagte immer wieder, wie schön weich sie doch sei.

Ich bin dankbar, dass einige Leute für Andrea und Pedro gebetet haben. Er hat auch noch weitere Operationen vor sich, im Gesicht, das arme Kind.

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