Es hat bisher zu wenig geregnet – dafür dass es Regenzeit ist, ist es viel zu trocken und die Bauern fürchten Ernteausfälle. Heute Nacht hat es dann geregnet. Gabriel wachte morgens auf und bevor ich ihn anziehen konnte, rannte er mir in den Garten davon wo Andreas die Schnecken einsammelte, die aus der nassen Wiese krochen. Gabriel half sie in eine Plastiktüte zu stecken und nachdem Andreas den Beutel zugeknotet hatte, schnappte Gabriel sich den Beutel und lief damit weg. Wenn er eine solche Trophäe ergattert, lässt er die so schnell nicht los und versteckt sie manchmal. Wir wollten sie ihm abluchsen, aber da war nicht viel zu machen. Schließlich fragte Andreas ihn, ob er die Schnecken zum Frühstück essen wollte. „Nein, Papi, iiiiiiiiiiii!“ Aber als ich 5 Minuten später aus der Küche kam, war er in seinen Hochstuhl geklettert, hatte die Tüte auf seinen Teller gelegt und versuchte sie zu öffnen. „Nein Gabriel, iiiiiiiii!“
Schnecken zum Frühstück?
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