Passahfest

Heute während ich bügelte fragt Andreas mich: „Haben wir außer dem Termin am Samstag Abend noch einen während des Tages?“
Ja, sage ich, das Ehepaar O. wollte kommen. Daraufhin meint Adnreas: „Nein, die können nicht, das habe ich dir doch gerade per Email geschrieben.“
Soviel zu Internet als Form der Kommunikation. Nicht nur mit der Außenwelt, auch in der Ehe in einem Ein-Raum-Apartment ist es eine große Hilfe, damit man nicht ständig miteinander reden muss :-).

Am frühen Abend haben wir mit einer Freundin gekocht.

Während des Kochens haben wir ein wenig von dem Film „Quo vadis“ gesehen. Ich finde es ein wenig beschämend, wie sehr ich mich ungerecht behandelt fühle und mich beschwere wenn ich wegen meines Glaubens anecke. Aber die Christen unter Nero haben entsetzliches Leid auf sich genommen, weil sie sich geweigert haben Jesus als ihren Herrn zu verleugnen.

Jedenfalls gab es heute bei uns Lammfleisch in Anlehnung an das Passahfest, das von den Juden gefeiert wird und an dem jede Familie ein Passahlamm schlachtete. Jesus wurde an diesem Fest gekreuzigt. Man könnte sagen, dass er unser Passahlamm war, das unsere Sünden auf sich nahm. Wir haben vor der Mahlzeit den Kreuzigungsbericht aus Matthäus 27 gelesen und das Abendmahl miteinander genommen. Wir waren uns einig, dass es in einem so familiären Rahmen viel bedeutungsvoller wird als in einer großen z.T. doch recht anonymen Atmosphäre eines großen Gottesdienstes. Wir erlebten es vielleicht so, wie es eben die ersten Christen auch taten –  sie nahmen das Abendmahl in den Häusern, zum Teil auch täglich – also unkompliziert und familiär.   

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