Heute waren wir in einer entlegenen Gegend im Süden des Landes, in einer von Eingeborenen selbstverwalteten Region und haben dort mit einer lokalen Gemeinde einen medizinischen Einsatz vorbereitet, den wir im Oktober machen werden. Es war so gut wie gründlich der Leiter der Organisation, der ein Costa Ricaner ist, den Einsatz vorbereitete. Wir werden mit 2 Ärzten kommen und ich werde mit einer Kollegin beim Ausgeben der verschriebenen Medikamente helfen. Alles andere werden die Gemeindemitglieder machen. Wir haben lange gegenseitig unsere Namen geübt, damit wir an dem Tag als ein großes Team zusammenarbeiten können.
Der Pastor der kleinen Gemeinde hat fünf Kinder, von denen wir seine drei Töchter kennengelernt haben.
Sie standen an der Straße und verkauften, wie jeden Nachmittag nach der Schule, kleine offene Plastikbecherchen mit selbstgekochtem süßem Milchreis für umgerechnet 10 Cent. Damit verbessern sie das Familieneinkommen ein wenig.
Unterwegs aßen wir in einem „Comedor“, einer Art öffentlicher Kantine, in denen Nicaraguaner sehr häufig essen. Es wurde im selben Raum gegessen wo auch auf „Energiesparöfen“ die mit wenig Holz auskommen, gekocht wurde. Das Essen war echt lecker.