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Vorbereitung auf Nicaragua

Lernen, lernen, lernen….

Der Stapel der Bücher, die ich noch lesen oder aus denen ich lernen möchte stapelt sich hier. Was ich hier nicht schaffe, werde ich in Nicaragua erst einmal auf Eis legen müssen, da Einleben in Nicaragua dann auf dem Programm steht. Kinderheilkunde, Erste Hilfe unterwegs, Wo es keinen Doktor gibt, Natürliche Tropenmedizin, Ernährungsmedizin, Kleinkinderpflege, Christliche Erziehung, Missiologie,  Entwicklungshilfe in Nicaragua, Nicaraguaführer, Nicaraguanisches Kochen, Gifttiere in Mittelamerika, Spanisch für Mediziner, usw…

Heute habe ich kaum etwas davon „studieren“ können, da noch immer die Steuererklärung 2007 auf meinem Programm steht.

Aber wenigstens habe ich etwas aus der Bibel gelernt: Ich habe den Missonsbefehl aus Matthäus 28 auf Spanisch auswendig gelernt. Wenn Andreas predigt, möchte ich ihn flüssig übersetzen können und so habe ich mir das ehrgeizige Ziel gesetzt alle Bibelverse, die er auf Deutsch auswendig kann, auf Spanisch zu können. Na ja, auch wenn ich es nicht schaffe, ein paar kann ich schon.

Kompasstraining

Mit dem tollen neuen Kompass, den wir von Freunden geschenkt bekommen haben und einem echten Royal Ranger Ausbilder waren wir heute zum Training im Hürtgenwald. Ein „Crashkurs“ in Survival Training und im Gebrauch eines Kompasses soll uns auf Nicaragua vorbereiten. Mit Landkarten und Kompass werden wir uns dort wohl zurecht finden müssen, da es dort keine Navigationsgeräte für Autos gibt.

Gott hat sich nicht an den düsteren Wetterbericht gehalten und wir hatten nach einem noch wolkigen und kühlen Morgen einen warmen, sonnigen Tag.  Mit einem Kompass umgehen ist ein wenig komplizierter als ich dachte, aber jetzt kann ich die absoluten Basics – hoffe ich. Es hat echt Spaß gemacht, auch querfeldein zu wandern und den deutschen Wald noch einmal geniessen zu können. Und dazwischen gab es viele nützliche Tipps, die uns vielleicht mal zum Überleben hilfreich sein werden.

Bei den Ausführungen über Unterkühlungen und Schützen vor Kälte mußte ich immer denken: Na wenigstens ein Problem was wir in Nicaragua nicht haben werden….  Dafür dann Hitzeschläge, Tropenstürme, Überschwemmungen, Hurrikans, Erdbeben, Malaria, Durchfälle, Flöhe, Läuse und giftige Schlangen und Spinnen. 

Erste Reitstunde …

Heute hatte ich meine erste Reitstunde: Ein ganz besonderes Erlebnis für mich. Natürlich war das ganze „Programm“ dabei: Das Pferd erst einmal striegeln, Anlegen des Halfters, der Trense und der Manschetten. Meine Lehrerin war die vierzehn jährige Tochter des Reitstallbesitzers, die eine ganz klasse Einführung gab. Statt der geplanten 20 Minuten an der Longe (Seil), konnte ich zum Schluss das Pfert „ungebunden“ im Schritt und Trab reiten.