Archiv des Autors: Marion

Kokusnüsse

Marion mit SkorpionHeute habe ich mir beim Schränke einräumen überlegt, dass ich nicht alle Kleidung in Plastikbehälter verstauen möchte. Es macht das Aussuchen von Kleidung jeden Morgen etwas schwierig. Das hatte ich gerade so überlegt, als ich wieder einen Skorpion in meinem Kleiderschrank fand. Na ja, dann doch Plastikkisten.

Auf dem Nachhauseweg vom Gottesdienst in dem kleinen Ort Los Cedros lud uns heute eine Mitarbeiterin des Kinderheimes ein, ihr Haus anzuschauen. Sie bot uns frische Kokusnüsse an, die der Nachbar runterholte und mit seiner Maschette aufschlug. Der Saft war lecker, das Fleisch schmeckte interessant.Andreas und Marion mit frischer Kokusnuss

Die Krätze und kein Strom

Als wir vor 3 Tagen vom Kinderarzt mit 3 Kleinkindern kamen, unterhielten wir uns im Auto darüber was die Diagnose „Skabies“ (Krätze) jetzt für das Kinderheim bedeutet: Alles heiß waschen (Bettwäsche, Kleidung, Handtücher, Plüschtiere). Da wir aber kein heißes Wasser im Kinderheim haben, bedeutet das entweder alles auf dem Gasherd kochen (fast nicht machbar bei 20 Kindern) oder alles nach dem Waschen in den heißen Trockner stecken. Während wir uns das so überlegten, rief uns Liane vom Kinderheim aus an, der Strom sei gerade endgültig abgestellt worden, da die letzten Stromrechnungen nicht bezahlt wurden. Ob wir mal beim Stromversorger vorbeifahren könnten. Wir nahmen also unseren Herzkranken 1-jährigen Gabriel auf den Arm und erklärten den Angestellten, dass Kinder wie er Nachts nicht ohne Ventilator schlafen könnten, da sie leicht überhitzen und dass wir alle Wäsche waschen müssten und so… Es half nichts, wir sind wohl 2 Monate im Rückstand und wir müssen erst zahlen. Da die Rechnungen aber ungewöhnlich hoch waren, wird das nicht sofort möglich sein.
Als wir im Kinderheim ankamen waren die Mitarbeiter über beide Nachrichten nicht so erfreut. Aber sie nahmen die beiden Kinder mit der Krätze trotzdem liebevoll in den Arm und machten sich ans Baden aller Kleinkinder in kaltem Wasser um sie zu kühlen.  

Da wir im Gästehaus bei Stromausfall auch kein Wasser haben, sind Andreas und ich dann gestern endgültig in unser Haus gezogen. Hier haben wir Wasser, wenn auch noch kein Internet. 

Offiziell ist der Strom im Kinderheim immer noch nicht angestellt worden, aber die Mitarbeiter haben es dann heute nicaraguanisch gelöst…. 

Gestern saß eine Riesenkröte in meiner Küche. Sie war größer als Andreas Faust und die Nachbarn meinten wir sollten sie bloß nicht berühren, sie seien giftig. Wir sollten sie mit Salz bestreuen, das würde sie töten. Wie grausam. Wir haben sie eingefangen und „ausgesetzt“. 

Plagen

Heute fand ich beim Aufstehen eine Ansammlung kleiner Fliegen auf dem Boden, Beim näheren Hinsehen sah ich eine unter der Tür hereinkommende, auf unser Bett zumarschierende Armee dieser Miniinsekten. Als sie am Bett hochsprangen, habe ich Andreas unsanft geweckt und aus dem Bett gebeten und die Überdecke drüber geschmissen. Als wir die Zimmertür öffneten wimmelte ALLES. Der Boden war auch bedeckt. Im Duschraum bedeckten sie mich. Gott sei Dank waren wir mit einem tollen Insektenspray ausgerüstet, der alle fliegenden Insekten schnell erledigt. Den haben wir gesprüht und haben das Haus fluchtartig verlassen um im Männerhaus zu duschen. Noch wohnen wir ja im Frauengästehaus des Kinderheimes.

Als wir zurückkamen war es schon ein wenig gruselig. Der Boden war schwarz von toten Fliegen und Mosquitos. Ich habe eine Stunde lang geputzt und sauber ist was anderes.

Das war aber noch nichts im Vergleich zu dem was uns bei unserer Rückkehr am Abend im Kinderheim erwartete. Das Kleinkinderhaus war voller Termiten und die Kinder hatten ihre Freude daran sie totzuschlagen. Als wir das Haus verließen, waren dort draußen wieder die Fliegenschwärme, die wir vom Morgen kannten und ein Schwarm riesiger schwarzer Käfer, die sich auf uns stürzen und dann tot zu Boden fielen. Unmengen an dicken fetten Fröschen saßen herum und labten sich an ihnen. Auf uns krabbelte alles, Termiten, Fliegen.. und Wahnvorstellungen gesellten sich dazu. Die Plagen Ägyptens können wir uns jetzt ein wenig besser vorstellen.

Streik, Stromausfälle, Regenfälle

Die Überlandbusfahrer streiken seit 8 Tagen, weil die Benzinpreise gestiegen sind. Wir müssen immer durch eine Barrikade aus lauter Busen, Polizisten und Busfahrern wenn wir nach Managua runter fahren. Letztens wollten wir einige Menschen, die deshalb zu Fuß unterwegs waren, auf unserer Pick-up Fläche mitnehmen, haben es aber Gott sei Dank nicht getan. Wir wären angehalten und unter Umständen wäre unsere Auto beschädigt worden, weil wir den Streik gebrochen hätten. Sagt unser Nicaraguanischer Freund Joel. Er ist zwar erst 22 Jahre alt, weiß aber alles über Nicaragua, glauben wir, oder wollen wir glauben. Der Präsident hat eine Senkung der Benzinpreise versprochen, wie jedes Jahr. Die steigen dann aber in wenigen Tagen wieder (sagt Joel).

Seit Tagen wird der Strom wieder für einige Stunden täglich abgestellt. Wir hatten gerade eine Technik mit unseren beiden Ventilatoren entwickelt, die die Mosquitos von uns abhielten. Jetzt denken wir uns was neues aus.Da es um 18:30 schlagartig dunkel wird, kann man Abends ohne Strom nicht mehr so viel tun. Wir gehen dann um 20 Uhr ins Bett und stehen um 4:30 auf. Der Morgen ist dann trotzdem zu kurz… 

Heute hat die Regenzeit mit heftigen Regengüssen begonnen. Endlich, sagen die Nicaraguaner, die auf Regen warteten. Wir waren nicht darauf vorbereitet. Ich musste durch viele Pfützen mit meinen Ledersandalen um die 3 Tore zum Kinderheim zu öffnen als wir heute nach Hause kamen. Ich bin mal gespannt wie die armen Leute, die an ihren Hütten keine Müllabfuhr haben, jetzt ihren Müll loswerden, da sie ihn jetzt nicht mehr so einfach anzünden können. Na ja, ziemlich oft schmeißen sie ihn sowieso einfach den Hügel vor ihrer Hütte herunter oder auf die Straße. Er liegt überall herum. Wie wenn durch Eschweiler ein Wirbelsturm fegt und alle gelben Tonnen umfliegen würden. So sieht es hier immer und fast überall aus, in diesem eigentlich so schönen Land. 

Ameisen und Skorpione

Heute haben wir in unserem neuen Haus 2 Obstbäumchen im Garten einpflanzen wollen (irgendwie fangen wir immer mit dem Garten an statt das Haus erst einzurichten –  im Haus steht bisher nur ein Klapptisch und 2 leicht verrostete Stühle). Leider wurde ich in sekundenschnelle von kleinen Ameisen befallen, die mich alle gleichzeitig gebissen haben. Da ich auf Ameisenbisse allergisch reagieren, habe ich sofort Medikamente geschluckt, die Füße gekühlt und dann dick mit Fenestil eingerieben. Der Garten ist voller Ameisen…

So habe ich Andreas in der harten Erde und bei tropischen Temperaturen alleine graben lassen und habe mich an das Reinigen des Einbauschrankes in unserem Schlafzimmer gemacht. In der obersten Schublade lief ein Skorpion herum und in meiner Panik habe ich ihn  – wie die Termiten letztens – mit Reinigunsmittel übergossen und dann Joel angerufen. Als Nicaraguaner muss er wissen was zu tun ist… Er lachte über meine Panik und fragte ob er kommen solle. Aber das fand ich dann peinlich. Natürlich werden wir mit einem Skorpion fertig. Allerdings werden wir weniger damit fertig, dass sich Skorpione in unserem Schlafzimmer heimisch fühlen.

So wenden wir nun alles an, was wir über den Schutz vor giftigen Krabbeltieren in den Tropen gelesen und gelernt haben. Kleidung, Schuhe, Decken in geschlossenen Behältern aufbewahren (leider etwas kostspielig), nirgendwo hintreten oder hinfassen wo man nicht vorher hingeschaut hat (besonders nicht ohne Licht nachts zur Toilette gehen), Kleidung und Schuhe vor dem Anziehen ausschütteln, usw.

Leider haben wir in keinem Geschäft Ameisengift für den Außenbereich gefunden und wir waren in zahlreichen Geschäften.

Als wir Abends ins Kinderheim Los Cedros zurückkamen, feierten die Kinder draußen auf der Wiese mit Kuchen und Lutschern den ersten Geburtstag von Gabriel. Er ließ sich auch ganz brav den Geburtstagshut aufsetzen, obwohl er sonst immer alle Versuche bekämpft ihm etwas anzuziehen. Ein aussichtsloser Kampf…Schön finde ich, dass die Wiese um das Kinderheim wenig Ameisen hat. 

Häuschen, Termiten und Green card

Wir haben Gestern unser gewünschtes Häuschen angemietet! Letzten August hatten wir uns ein Haus in dieser überwiegend von Nicaraguanern bewohnten Gegend an der Ausfallsstrasse zum Kinderheim Los Cedros angeschaut und hätten gerne schon reserviert, aber dann hätten wir direkt schon Miete bis jetzt zahlen müssen. Also haben wir gebetet, dass Gott uns das richtige „reserviert“. Das Haus ist schön, wenn auch einfach mit einem kleinen Garten. Einfach im Vergleich zu deutschen Häusern: es gibt nur kaltes Wasser, es ist kein Platz für eine Wasschmaschine vorgesehen, da draußen große Betonwaschbecken sind, in denen man die Wäsche schrubbt, es gibt zwar Fliegengitter vor den meisten Fenstern, aber die Ritzen zwischen Türen, Fenster und Rahmen sind enorm. Gestern hatten wir einen ganzen Schwarm Termiten im Wohnzimmer. Ich habe sie in Reinigungsmittel ertränkt, da ich nichts anderes hatte. Leider bin ich von einer gestochen worden und mein Fuß ist ziemlich angeschwollen.

Wir müssen uns jetzt entscheiden, ob wir einen Kühlschrank oder eine Waschmaschine in die kleine Küche stellen. Wir tendieren dazu den Kühlschrank ins Wohnzimmer zu stellen, eine andere Wahl haben wir kaum, da ich die Wäsche nicht mit der Hand waschen will.

Die Vermieter haben versprochen noch Gitter vor die Fenster und Türen anbringen zu lassen, wie fast alle unsere Nachbarn haben. Da wir auch noch Ausländer sind, wird man am ehesten bei uns einzubrechen versuchen.

Unsere Vermieter sind so nett. Nachdem ich ihnen unsere „Liebe“ erklärt habe (siehe meinen vorletzen Blogeintrag) haben sie uns eingeladen sie besuchen zu kommen wenn wir Nicaraguanische Freunde wollen. Das wollen wir.

Den zweiten Teil unsere „Schnitzeljagd“ um die Autopapiere haben wir heute absolviert und haben 7 weitere Stunden in Ämtern und heißen Werkstätten verbracht. Die Belohnung, der Schatz am Ende sozusagen, war die kleine grüne Karte, die uns zum rechtmäßigen Besitzer unsere Autos erklärt. Wir nennen sie die Nicaraguanische „Green card“.

Schnitzeljagd in den Straßen von Managua

Unser neues AutoHeute haben wir begonnen unser neues Auto umzumelden. Man hatte uns gesagt, dass es 3 Tage Arbeitseinsatz erfordert und man könnte einen Rechtsanwalt beauftragen es für US$ 150 zu erledigen. Wir beschlossen das Geld zu sparen und es selber mit einem Einheimischen (Joel) zu machen, der Bescheid weiß und diesem dann US$ 25 zu zahlen. Wir machten uns mit Joel um 7:30 auf den Weg. Zuerst zum Straßenverkehrsamt den Laufzettel holen auf dem alles draufstand was wir machen mussten, zumindestens so mehr oder weniger. Und dann begann die „Managua-Schnitzeljagd“. Wir fuhren von einem Amt zum nächsten in Managua, insgesamt mussten wir 4 Mal eine Stellte zum Fotokopieren aufsuchen und an ca. 7 verschiedenen Stellen ca. 10 Zahlungen vornehmen. Die letzte Stelle an der wir Fotokopien machten, mussten war auf der vom Amt gegenüberliegenden Straßenseite fotokopieren gehen. Dort warteten 5 verschiedene Leute mit Fotokopierern auf dem Bürgersteig auf Kundschaft und die Vermittler zerrten an uns doch an ihrem Stand zu kommen. 

Die letzte Stelle, die wir für heute anfuhren, wird dann bis Morgen die Steuer ausrechnen, die wir für die Ummeldung bezahlen müssen (1% des Kaufpreises) und die Unterlagen können wir uns dann Morgen abholen. Dann geht es weiter durch die Stadt. Joel hat uns jetzt glaubhaft gemacht, dass er keinen Witz gemacht hatte, als er sagte, dass wir 2-3 volle Tage Arbeit haben werden, wenn wir das Auto ummelden. Deshalb verzichten viele Nicaraguaner darauf. Aber als Ausländer ist es zu riskant irgendwelche notwendgen Papiere nicht bei sich zu haben.

Morgen wollen wir uns eigentlich um das Haus kümmern. Mal sehen was wir machen.

Beim Straßenverkehrsamt haben wir noch nachgefragt, was wir machen müssen um an einen Nicaraguanischen Führerschein zu kommen. Die Liste der einzubringenden Dokumente und Untersuchungen war so lang mit jährlich anfallenden Kosten, dass wir beschlossen erst einmal nur mit unserem Internationalen Führerschein zu fahren.

Zur Entspannung gehe ich nach einem solchen Tag ins Babyhaus und spiele mit den 1-jährigen. Alle fünf lernen gerade Laufen und so sind alle helfenden Hände willkommen.

Lieben Sie uns?

Gestern haben wir uns ein kleines Haus angeschaut, dass in einer überwiegend von Nicaraguanern bewohnten Neubausiedlung liegt. Der Vermieter und seine Familie haben uns empfangen, sprachen aber nur Spanisch. Da uns das Haus gefiel, haben wir uns positiv geäußert und sie haben sich auch recht positiv über uns geäußert. Das Deutsche so ordentlich seien und ähnliches. Das war mir aber noch nicht genug, ich wollte eine Zusage von ihnen, dass sie uns das Haus vermieten möchten. Und so sagte ich in meinem noch nicht so perfekten Spanisch: „Wollen Sie uns? Wir jedenfalls wollen Sie.“
Sie lachten nur ein wenig verlegen und ich dachte: Das klang ja auch ein wenig primitiv, was ich da sagte.
Heute Nacht wurde mir dann klar, was ich tatsächlich gesagt hatte: „Lieben Sie uns? Wir jedenfalls lieben Sie“.

Wir sind nun gespannt was unser nächtes Treffen am Dienstag mit ihnen ergibt.

Juanita wird gestillt

Da wir die beiden Putzfrauen des Kinderheimes in Los Cedros entlassen mußten, halten wir zur Zeit Ausschau nach neuen. Heute hat sich eine Frau bei Andrea (unserer Britischen Missionarin) vorgestellt. Sie erwähnte nicht ihr Neugeborenes, aber Andrea sah es ihr an, dass ihr Kind gestillt werden musste und sagte: Sie haben ein Baby, stimmt das? Sie gab es zu und Andrea empfahl ihr nach Hause zu fahren um es zu stillen. Die Frau stand auf und sagte sie erledigt das. Als Andrea ein paar Mintuen später ins Babyhaus kam, sass die Frau dort und stillte unser jüngstes Baby „Juanita“, die etwa 2 Monate alt ist.
Andrea hat hier schon so allerhand erlebt, aber das war ganz neu für sie. Die Nicaraguanischen angestellten Kinderfrauen freuten sich alle und sagten wie gesund doch Muttermilch sei.

Juanita wurde vor ca. 3 Wochen mit ihrer ca. 2-jährigen Schwester von Nachbarn aufgefunden . Sie waren schwer ausgetrocknet, unterernährt und am ganzen Körper mit Ameisenbissen voll, die sich schon entzündet hatten. Sie lagen ein paar Tage auf der Intensivstation. Unser Kinderheim wurde angefragt, ob wir sie aufnehmen könnten. Sie sollten noch einige Tge lang Antibiotika nehmen. Die Antibiotikagabe hat Andrea dann täglich überwacht, aber immer wenn sie dachte, dass es klappt, liessen die Angestellten das Antibiotikum weg und sagen das bräuchte man ja nicht mehr ganz so regelmäßig geben.
Ständige, tägliche Erklärungen sind notwendig und die Arbeit erfordert von der jeweils diensthabenden Missionarin, die direkt im Babyhaus arbeitet, sehr viel Geduld, nicht nur mit den Babys… 

Hausnummern

Heute haben wir einen Rechtsanwalt aufgesucht, der uns helfen wird ein Jahresvisum zu beantragen. Er hatte uns gestern seine Visitenkarte gegeben und gemeint seine Kanzlei sei leicht zu finden in Managua.

Wir wußten ja, dass es hier oft keine richtigen Straßennamen und keine Hausnummern gibt und dass man sich an den großen Durchfahrtsstrassen und den Kreisverkehren orientiert. Umso erfreuter waren wir als wir lasen:

Autostraße Süd, Höhe 7 Kilometer, An der Ampel 10 Schritte Richtung See, Apart. 178.

Endlich eine Nummner – eine Apartmentnummer. Wir fanden die Ampel auf der Höhe 7 Kilometer und parkten an der Tankstelle. Dann 10 Schritte Richtung See. Aber da waren nur hinter Gittern verbarikadierte einfache, leicht zerfallende Häuschen, wie fast alle Häuser weit und breit. Aber es waren keine Hausnummern zu sehen. Auch kein Schild, dass auf die Kanzlei oder wenigstens den Namen des Rechtsanwaltes hingewiesen hätte. Nach mehrmaligem fragen an verscheidenen Kiosken sagte man uns endlich, dass Apar. die Abkürzung für Postfach und nicht für Apartment ist. Und dass wir mal an einem bestimmten roten Häuschen klopfen sollten. Und das war dann die Kanzlei. Wir mußten im Laufe des Tages dann noch 4 Mal hin um verschiedene Photokopien und jeweils ein Paßbild abzugeben. Heute Abend rief der Anwalt dann nochmal an und meinte er hätte vergessen zu sagen, dass es 2 Paßbilder pro Person sein sollten. Das werden wir dann heute nicht mehr erledigen.